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Pflegestufe 0

Eingeschränkte Alltagskompetenz

Am 1. Januar tratt in Deutschland eine neue Pflegereform in Kraft. Für Millionen Menschen und ihre Angehörige bringt die neue Reform einen grundlegenden Systemwechsel, denn künftig werden Pflegebedürftige nicht mehr in Pflegestufen, sondern in fünf Pflegegrade eingeordnet. Erfahren Sie hier mehr über die Pflegegrade
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Die Einteilung in Pflegestufen wird Alzheimerpatienten oder Menschen mit einer psychischen Erkrankung oft nicht gerecht. Die täglich benötigte Pflegezeit wird zwar unterschritten, dennoch kann eine sogenannte erheblich eingeschränkte Alltagskompetenz vorliegen. Dann greift die ergänzende Pflegestufe 0, die sowohl zusätzlich zu einer anderen Pflegestufe, als auch allein gewährt werden kann.

Ist aus Ihrem Angehörigenkreis jemand an Alzheimer erkrankt? Wünschen Sie sich eine unverbindliche aber umfassende Beratung zu diesem Thema? Dann profitieren Sie von unserem kostenlosen Service. Unsere Experten von Seniorplace haben es sich zur Aufgabe gemacht, Sie über Leistungen, Pflegestufen und Preise zu informieren. Geben Sie einfach Ihre Postleitzahl ein und binnen weniger Sekunden finden wir passende Pflegeangebote für Ihre Lieben.

Voraussetzungen für die Pflegestufe 0

Um die Pflegestufe 0 zu erreichen, müssen mindestens zwei der folgenden Merkmale erfüllt sein, woraus sich ein regelmäßiger und dauerhafter Beaufsichtigungs- und Betreuungsbedarf von mindestens sechs Monaten ergibt.

  • 1Unkontrolliertes Verlassen des Wohnbereiches (Weglauftendenz)
  • 2Verkennen oder Verursachen gefährdender Situationen
  • 3Unsachgemäßer Umgang mit gefährlichen Gegenständen oder potenziell gefährdenden Substanzen
  • 4Tätlich oder verbal aggressives Verhalten in Verkennung der Situation
  • 5Im situativen Kontext inadäquates Verhalten
  • 6Unfähigkeit, die eigenen körperlichen und seelischen Gefühle oder Bedürfnisse wahrzunehmen
  • 7Unfähigkeit zu einer erforderlichen Kooperation bei therapeutischen oder schützenden Maßnahmen als Folge einer therapieresistenten Depression oder Angststörung
  • 8Störungen der höheren Hirnfunktionen (Beeinträchtigungen des Gedächtnisses, herabgesetztes Urteilsvermögen), die zu Problemen bei der Bewältigung von sozialen Alltagsleistungen geführt haben
  • 9Störung des Tag-/Nacht-Rhythmus
  • 10Unfähigkeit, eigenständig den Tagesablauf zu planen und zu strukturieren
  • 11Verkennen von Alltagssituationen und inadäquates Reagieren in Alltagssituationen
  • 12Ausgeprägtes labiles oder unkontrolliert emotionales Verhalten
  • 13 Zeitlich überwiegend Niedergeschlagenheit, Verzagtheit, Hilflosigkeit oder Hoffnungslosigkeit aufgrund einer therapieresistenten Depression

Relativ sicher erfüllt sind die Voraussetzungen bei einer dieser Diagnosen: Demenz, Alzheimer Krankheit, Altersverwirrtheit, Mittel- bis hochgradiger Schwachsinn (Schwere Intelligenzminderung, Oligophrenie, Imbezillität) oder Down-Syndrom (Trisomie 21).

Wichtig: Im Falle der Pflegestufe 0 können Beratungsbesuche von Pflegefachkräften und gerontopsychiatrische Zusatzangebote von bis zu 208 Euro monatlich in Anspruch genommen werden. Auch die sogenannte Heimbedürftigkeitsbescheinigung kann nach Prüfung durch den MDK ausgestellt werden.

Quelle: Richtlinie zur Feststellung von Personen mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz und zur Bewertung des Hilfebedarfs MDS EV
§ 45a und § 45b XI. Sozialgesetzbuch

Leistungen

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Pflegegeld 123,- Euro
Sachleistungen 231,- Euro

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