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Tracheostoma


Bei einem Tracheostoma handelt es sich um eine Öffnung der Luftröhre (lat. Trachea) durch einen operativen Eingriff, Tracheotomie oder umgangssprachlich auch Luftröhrenschnitt genannt. Dieser kann beispielsweise nötig werden, wenn eine Langzeitbeatmung nach Unfällen oder Operationen erfolgen muss. Auch bei Störungen des Schluckreflexes, bei einer Strahlenbehandlung im Kopf- und Halsbereich oder bei einer Kehlkopflähmung kann eine Tracheotomie notwendig sein.

Dauerhaftes oder vorübergehendes Tracheostoma

Das Tracheostoma kann vorübergehend oder dauerhaft angelegt sein. Ein vorübergehendes Tracheostoma wird auch passageres oder dilatatives Tracheostoma genannt und befindet sich in den meisten Fällen über der Schilddrüse und sichert eine temporäre Langzeitbeatmung. Die Öffnung für ein endgültiges Tracheostoma (auch plastisches Tracheostoma genannt) ist größer und wird unterhalb der Schilddrüse angelegt.

Pflege eines Tracheostomas (Luftröhrenschnittes)

Sicherheit in Pflege und Versorgung des Tracheostomas muss gewährleistet werden, um die Gefahr von Infektionen zu minimieren. Bei der postoperativen Pflege ist zu beachten, dass das Infektionsrisiko vor allem direkt nach dem Eingriff hoch ist. Behandlung und Pflege müssen mit großer Sorgfalt und unter aseptischen Bedingungen erfolgen.

  • Die in die Luftröhre eingesetzte Trachealkanüle ist anfällig dafür, mit Blut oder Sekret zu verstopfen. Die Atmung und das frische Tracheostoma müssen daher regelmäßig kontrolliert werden, um ein Ersticken des Patienten zu verhindern.
  • In der ersten Zeit nach der Operation müssen Verband und Trachealkanüle, je nachdem, wie stark der Sekretfluss ist, mehrmals am Tag gewechselt werden, später reicht es, die Trachealkanüle einmal am Tag zu wechseln. Das Bronchialsekret muss auch dann über den Zugang regelmäßig abgepumpt werden, da der Patient es nicht von alleine abhusten kann.
  • Damit keine Fremdkörper in das Tracheostoma eindringen können, kann beim Duschen und Baden ein spezieller Tracheostomaschutz zum Eindringen von Wasser verwendet werden.
  • Auf Trockenrasur und die Pflege mit groben Wattetupfern sollte verzichtet werden.

Durch den Wegfall der kompletten oberen Luftwege kommt es zu Problemen wie Husten und vermehrter Schleimabsonderung, die geatmete Luft wird nicht ausreichend befeuchtet und das veränderte Atemverhalten schwächt die Atemmuskulatur. Durch einen Kunststofffilter, der auf die Innenkanüle des Tracheostoma aufgesetzt wird (HME, Wärme- und Feuchtigkeitsaustauscher), und den Einsatz von Inhaliergeräten oder Ultraschallvernebler können solche Probleme verbessert werden. Für die Versorgung in Notfällen muss immer eine sterile Ersatzkanüle in gleicher Größe wie die bereits eingesetzte bereitliegen, außerdem eine Kanüle in einer Größe kleiner und größer, ein Spreizer und ein Kilian-Nasenspekulum.

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