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Pflegebedürftigkeit


Der Begriff der Pflegebedürftigkeit ist in § 14 SGB XI exakt definiert. Bei pflegebedürftigen Menschen handelt es sich um Personen, die aufgrund körperlicher, geistiger oder seelischer Krankheiten nicht in der Lage sind, gewöhnliche und regelmäßig wiederkehrende Verrichtungen dauerhaft allein zu bewältigen. Sie sind auf die Hilfe ihrer Angehörigen oder professioneller Pflegekräfte angewiesen. Ursachen für Pflegebedürftigkeit können Krankheiten, Lähmungen oder andere Funktionsstörungen des Stütz- und Bewegungsapparates sein. Allerdings kann Hilfebedürftigkeit auch das Resultat von Funktionsausfällen der inneren Organe oder der Sinnesorgane sein. Menschen, deren Leiden auf eine Beeinträchtigung des zentralen Nervensystems zurückzuführen sind, benötigen ebenfalls Unterstützung. In den meisten Fällen spielt das zunehmende Alter eine entscheidende Rolle.

Immer mehr Pflegebedürftige

2013 waren in Deutschland 2,63 Millionen Menschen pflegebedürftig
2030 werden es voraussichtlich mehr als 3,4 Millionen sein.

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Arten des Hilfebedarfs

Sowohl pflegende Angehörige als auch professionelle Pflegekräfte unterstützen die Betroffenen bei Tätigkeiten des alltäglichen Lebens. Sie beziehen, soweit möglich, die vorhandenen Fertigkeiten des Pflegebedürftigen in ihre pflegerischen Handlungen ein. Ziel der Pflege ist es, dass der Betreute in ferner Zukunft alle Tätigkeiten selbstständig ausführen kann. Das Pflegepersonal hilft bei der Körperpflege, wie dem Waschen, der Mundhygiene, dem Rasieren und der Haarpflege. Sie bereiten die Mahlzeiten mundgerecht zu und unterstützen den Betroffenen bei der Nahrungsaufnahme. Da viele ältere Menschen in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, geben die Pflegekräfte beim Aufstehen und Zu-Bett-Gehen oder dem An- und Auskleiden Hilfestellung. Die hauswirtschaftliche Versorgung pflegebedürftiger Senioren zählt ebenso zu ihren Aufgaben. Sie übernehmen kleinere Botengänge, den Einkauf oder den Wohnungsputz.

Anerkennung des Pflegebedürftigkeit

Betroffene können bei der zuständigen Pflegekasse einen Antrag auf Anerkennung der Pflegebedürftigkeit stellen. Welcher Bedarf an Pflege besteht, prüfen die Gutachter des MDK. Die Einstufung richtet sich seit Januar 2017 nach dem Grad der Selbstständigkeit. Die Gutachter sollen einschätzen, wie eigenständig der Patient noch ist und in welchen Bereichen er Unterstützung benötigt. Dabei wird sowohl die Unterstützung auf dem Gebiet der Grundpflege als auch im Bereich der hauswirtschaftlichen Versorgung berücksichtigt. Es geht künftig um die geistigen und psychischen Fähigkeiten, die in ein Gesamturteil mit einfließen sollen. Bisher wurden Demenzerkrankte nicht erfasst. Da sie mit Fortschritt ihrer Krankheit Pflege benötigen, sollen auch sie ab Januar 2017 in einen entsprechenden Grad eingestuft werden. Übernehmen Angehörige die Pflege, ist es ratsam, ein Pflegetagebuch zu führen. Ist Pflegebedürftigkeit erwiesen, wird dem Antragsteller ein Pflegegrad zuerkannt. Bei der Einstufung in Pflegegrade setzt sich die Gesamtbewertung künftig zu 15 Prozent aus den sozialen Kontakten, zu 15 Prozent aus kognitiven Fähigkeiten, zu 40 Prozent dem Grad der Selbstversorgung, zu 20 Prozent mit Krankheitsverlauf und Therapiebedarf und zu zehn Prozent aus der vorhandenen Mobilität zusammen.

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