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Demenzstation


Demenzstationen, auch beschützter Bereich genannt, sind spezielle Abteilungen in Pflegeheimen, in denen dementielle Senioren getrennt von anderen Bewohnern versorgt und betreut werden. Die jahrelange Pflege von an Demenz erkrankten Angehörigen bringt die Pflegenden nicht selten an ihre physischen und psychischen Grenzen. Oft müssen sie die Betreuung des Hilfebedürftigen mit ihrer Berufstätigkeit vereinbaren. Der Pflegebedürftige ist mit zunehmendem Alter nicht nur aufgrund von geistigen, sondern auch körperlichen Beeinträchtigungen auf permanente Unterstützung durch Dritte angewiesen. Ein Umstand der nicht selten zu Konflikten und Spannungen zwischen dem Gepflegten und dem Pflegenden führt. In diesem Fall stellt der Umzug in ein Pflegeheim mit beschütztem Bereich eine Alternative dar. Hier werden Pflegebedürftige von examinierten Pflegepersonal mit entsprechender Zusatzqualifikation professionell betreut. Der Personalschlüssel dieser Abteilungen ist höher als im restlichen Bereich des Pflegeheims. Voraussetzung für die Aufnahme auf einer Demenzstation ist das Vorliegen einer dementiellen Erkrankung und die Einstufung in Pflegegrad 3 oder 4. Der Bewohner sollte in der Lage sein, am gemeinschaftlichen Leben der Einrichtung teilzunehmen. Der Bevollmächtigte oder der Betreuer des Pflegebedürftigen muss einem Umzug zustimmen. Die Betreuung dementieller Senioren auf einer Demenzstation wirkt sich meist positiv auf das Krankheitsbild und steigert die Lebensqualität des Betroffenen. Ein weiterer Effekt ist die Entlastung der pflegenden Angehörigen.

Pflege auf Demenzstationen

Die Pflege von Demenzpatienten unterscheidet sich sehr von der Betreuung Pflegebedürftiger mit anderen Beeinträchtigungen. Deshalb arbeitet auf Demenzstationen vorrangig speziell geschultes Fachpersonal. Dementielle Senioren sind sich ihrer Krankheit nicht bewusst. In Folge dessen lehnen sie meist Unterstützung bei Verrichtungen des täglichen Lebens oder pflegerischen Maßnahmen ab. Das professionelle Pflegepersonal geht deshalb besonders einfühlsam auf die Wünsche und Bedürfnisse der Bewohner ein. Neben der Unterstützung im Bereich Pflege kommt der psychosozialen Betreuung ein großer Stellenwert zu. Individuelle Biografiearbeit und kontinuierliche Beobachtung des Betroffenen spielt eine wesentliche Rolle. Auffälligkeiten im Verhalten werden dokumentiert. So können die geschulten Fachkräfte gezielter auf die Wünsche der Pflegebedürftigen eingehen. Gemeinsam legt das Pflegeteam für jeden einzelnen fest, in welcher Form Betreuung und Versorgung erfolgen. Dank regelmäßiger Auswertung der Pflegeaktivitäten können Betreuungsmaßnahmen zeitnah veränderten Umständen angepasst werden. Ergo- oder Musiktherapiesitzungen finden in kleinen Gruppen statt. Die Stationsleitung achtet auf Kontinuität in der Zusammensetzung des Pflegepersonals, des Tagesablaufs und der Bewohner. Ein wichtiger Faktor, da dementielle Patienten stark auf Veränderungen ihrer Umgebung reagieren. Das Pflegepersonal bezieht pflegende Angehörige aktiv in die Arbeit und das Leben der Betroffenen ein.

Gestaltung des beschützten Bereiches

Die Räumlichkeiten sind speziell auf deren besondere Bedürfnisse zugeschnitten. Die Bewohner haben die Möglichkeit, die Zimmer mit eigenen Möbel entsprechend ihrer Vorlieben zu gestalten. Das gibt ihnen das Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit. Hier können sich die Bewohner bei Bedarf zurückziehen. Die Teilnahme am gemeinschaftlichen Leben ist für Demenzpatienten besonders wichtig. Jede Demenzstation verfügt über Gruppenräume. Hier können die Bewohner gemeinsame Mahlzeiten einnehmen oder in geselliger Runde ihre Freizeit verbringen. Der Bereich ist so konzipiert, dass er den Bewohnern ausreichend Bewegungsfreiheit bietet. Sämtliche Räumlichkeiten sind hell und freundlich. Es existieren keine Spiegelflächen oder Stufen, die Gefahrenquellen darstellen. Das angrenzende Außengelände ist ebenso barrierefrei gestaltet. Gut sichtbar positionierte Bilder oder Namensschilder helfen den Dementen, sich in ihrer Umgebung zurecht zu finden.

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