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Demenz


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Die Bezeichnung Demenz umfasst sämtliche Leiden, die mit dem Verlust geistiger Funktionen wie Denken, Erinnern, Orientierung oder dem logischen Verknüpfen von Inhalten einhergehen. Aufgrund dieser Symptome ist den Betroffenen ein eigenständiges Leben auf lange Sicht nicht mehr möglich. Unter den Oberbegriff Demenz fallen neben Morbus Alzheimer verschiedene Varianten der Krankheit, die oft auch mit anderen Krankheiten wie Parkinson oder dem Korsakow-Syndrom bzw. der Wernicke-Enzephalopatie einhergehen. Bei den Patienten vermindert sich sowohl Gedächtnisleistung als auch Denkvermögen. Sie haben Schwierigkeiten neue gedankliche Inhalte aufzunehmen und wiederzugeben.

Die Betroffenen leiden unter dem Verlust der Orientierung und Urteilsfähigkeit. Das äußert sich im Alltag bei routinierten Tätigkeiten wie Waschen, Kochen oder Einkaufen. Durch ihre Überforderung sind sie permanent auf die Hilfe Dritter angewiesen. Im Verlauf der Demenzerkrankung zeigen Betroffene aggressive oder depressive Züge, die mitunter von einer auf die andere Sekunde umschlagen können. Vor allem für pflegende Angehörige bringt diese starke Persönlichkeitsveränderung des Familienmitgliedes eine hohe Belastung mit sich. Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko eines Demenzleidens. Aufgrund der durchschnittlich höheren Lebenserwartung sind Frauen im Alter prozentual stärker von Demenz betroffen als Männer. Liegt der Anteil der Betroffenen unter den 65- bis 69-Jährigen bei rund 2 Prozent, so steigt der Wert bei den 80- bis 84-Jährigen auf fast 13 Prozent an.

Ab 80 steigt das Risiko

Häufigkeit von Demez in verschiedenen Altersgruppen nach Geschlecht

Demenz Grafik

Vergesslichkeit allein ist kein hinreichendes Indiz für ein Demenzleiden. Wie Sie erste Anzeichen von Demenz erkennen können, erfahren Sie auf unserer Ratgeberseite.

Pflege von Demenzpatienten

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Die Ernährung spielt bei Demenzpatienten eine wesentliche Rolle, da sie aufgrund der Erkrankung nicht ausreichend oder falsche Nahrung zu sich nehmen. Ursachen dafür sind geistige Einschränkungen wie Vergesslichkeit. Deshalb liegt der Pflegeschwerpunkt insbesondere in diesem Bereich. Eigens dafür führen professionelle Pflegekräfte ein Pflegetagebuch, in dem sie sorgfältig notieren, wann und wie oft der Pflegebedürftige am Tag isst. Darin finden sich detaillierte Angaben zur Medikamenteneinnahme sowie zu Aktivitäts- und Ruhephasen des Betroffenen. Das ermöglicht Pflegekräften wie Ärzten auf auftretende Veränderungen umgehend zu reagieren. Da die Betreuung eines Demenzpatienten sehr viel Zeit in Anspruch nimmt, ist es wichtig sicherzustellen, dass er rund um die Uhr durch Dritte unterstützt wird.

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Reicht die Hilfe durch ambulante Pflegedienstleister nicht aus, macht die Unterbringung in einem Pflegeheim Sinn. Die Kosten für anfallende Pflegesachleistungen trägt die zuständige Pflegekasse, wobei sich die Höhe des finanziellen Zuschusses am Grad der Pflegebedürftigkeit orientiert.

> zum Ratgeber Stationäre Pflegeeinrichtung

Betreuung von Demenzpatienten

Senioren, die an einer Form der Demenz leiden, sind rund um die Uhr auf die Unterstützung durch ihre Angehörigen oder Mitarbeiter ambulanter Dienstleister angewiesen. Da die Wahrnehmung der Umwelt oft gestört ist, haben sie Schwierigkeiten ihren Tagesablauf sinnvoll zu strukturieren. Den Betroffenen fällt es sehr schwer, die richtige Balance zwischen Aktivitäts- und Erholungsphasen zu finden. Ferner leiden sie unter Konzentrationsstörungen. Die Betreuung an Demenz Erkrankter zielt vor allem darauf, diese aktiv im Alltag zu unterstützen, für viele Beschäftigungsmöglichkeiten zu sorgen und drauf zu achten, dass sich die Betroffenen ausreichend Ruhe gönnen. Das Zusammensein mit anderen ist für Menschen mit diesem Krankheitsbild besonders wichtig. Deshalb helfen ihnen die Betreuer bei der Pflege sozialer Kontakte.

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