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Dauerpflege


Unter Dauerpflege wird die Betreuung von pflegebedürftigen Menschen verstanden, die aufgrund von körperlichen oder geistigen Einschränkungen permanent auf die Hilfe Dritter angewiesen sind. In der Regel erfolgt die Pflege rund um die Uhr. Dauerhafte Unterstützung zieht nicht zwangsläufig einen Umzug in eine Pflegeeinrichtung nach sich. Mittlerweile bieten ebenso ambulante Pflegedienstleister diese Form der Betreuung an. So erfüllt sich der Wunsch vieler älterer Menschen, möglichst lange in den eigenen vier Wänden zu leben.

Häusliche Dauerpflege

Bei der häuslichen Dauerpflege betreut examiniertes Pflegepersonal hilfebedürftige Senioren in ihrer gewohnten Umgebung. Die ambulanten Dienstleister unterstützen die Betroffenen bei der täglichen Grundpflege sowie der hauswirtschaftlichen Versorgung. Wenn Angehörige nicht in der Lage sind, den Pflegebedürftigen beim Verbandswechsel, der Vergabe von Arzneimitteln oder dem Einsortieren von Tabletten in Medikamentenschachteln zu helfen, dann übernehmen auf ärztliche Anordnung die Mitarbeiter der Pflegedienste zusätzlich Tätigkeiten der Behandlungspflege. In einigen Fällen umfasst das Betreuungsangebot Hol- und Bringdienste. So können die Senioren trotz Pflegebedürftigkeit an kulturellen oder sozialen Veranstaltungen teilnehmen. Unterstützung erhalten sie in vielen Fällen auch von Zivildienstleistenden, die die Begleitung zum Arzt oder ins Krankenhaus übernehmen. Die anfallenden Pflegesachleistungen rechnen die Pflegedienstleister direkt mit der zuständigen Pflegekasse ab. Im Fall des Pflegegrades 2 erhalten sie seit 01.01.2017 derzeit 316 Euro. Bei dem Pflegegrad 3 liegt der Pauschalbetrag momentan bei 545 Euro. Für Pflegebedürftige des Pflegegrades 4 bekommen die ambulanten Dienstleister 1.612 Euro. Die von den Pflegekassen gewährten finanziellen Zuschüsse dienen ausschließlich der Absicherung der Grundpflege und der hauswirtschaftlichen Versorgung. Alle darüber hinaus in Anspruch genommen Dienstleistungen muss der Betroffene selber tragen. Deshalb macht es Sinn, sich vor Beginn der ambulanten Betreuung von den ambulanten Pflegediensten umfassend beraten zu lassen. In diesem Zusammenhang ist ein Kostenvoranschlag zu empfehlen. So bekommt der Betroffene einen Eindruck vom Umfang der Betreuung und der notwendigen Pflegemaßnahmen.

Vollstationäre Dauerpflege

Pflegebedürftige, die dauerhaft auf die Unterstützung Dritter angewiesen sind, entscheiden sich nicht selten für den Umzug in eine darauf spezialisierte Pflegeeinrichtung. Diesen Entschluss treffen viele Senioren meist dann, wenn eine optimale Dauerpflege im häuslichen Umfeld nicht mehr möglich ist. Die Betroffenen können in diesem Zusammenhang einen Antrag auf Kostenübernahme bei ihrer zuständigen Pflegekasse stellen. Wurde den Hilfebedürftigen der Pflegegrad 2 oder 3 zugewiesen prüft der Medizinische Dient der Krankenkassen die Notwendigkeit einer Heimunterbringung. Bewertet der MDK die Pflegesituation im Sinne des Antragstellers, gewährt die Pflegekasse einen finanziellen Zuschuss, dessen Höhe sich nach dem jeweiligen Pflegegrad des Betroffenen richtet. Dieser dient dazu, die Kosten für alle Tätigkeiten aus den Bereichen Grund- und Behandlungspflege sowie die Unterbringung im Heim abzudecken. Für Bewohner des Pflegegrades 2 können die Einrichtungen monatlich Pflegesachleistungen in Höhe von 770 Euro abrechnen. Bei Pflegegrad 3 erhalten sie für ihre Dienste einen Betrag von 1.262. Hilfsbedürftigen Senioren mit Pflegegrad 4 steht bei Heimunterbringung ein finanzieller Zuschuss von 1.775 Euro zu. Für die Pflege von Pflegegrad 5 übernimmt die Pflegekasse die Kosten bis zu einer Summe von 2.005 Euro. Zusätzliche Kosten für Unterbringung, Verpflegung und so genannte Investitionskosten werden nicht von den Pflegekassen erstattet. Diese muss der Heimbewohner selber entrichten.

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