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Altersvergesslichkeit


ImageUnter Altersvergesslichkeit wird eine leichte geistige Störung verstanden, die die Gedächtnisleistung des Betroffenen beeinflusst. Eine mögliche Folge können Lernschwierigkeiten sein. Die meisten Patienten können sich nicht über einen längeren Zeitraum mit einer bestimmten Aufgabe beschäftigen. Die Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit vermindern sich mit zunehmendem Alter. Bei Altersvergesslichkeit übersteigt dieser Verlust das normale Maß. Die Diagnose wird oft erst sehr spät gestellt. Experten gehen davon aus, dass bis zu 15 Prozent der über 65-Jährigen davon betroffen sind. Altersvergesslichkeit ist keine dementielle Erkrankung, da es bei den Betroffenen nicht zur Beeinträchtigung mehrerer psychischer Bereiche kommt. Sie zeigen weder gravierende Auffälligkeiten im Alltag noch einen Verlust der Orientierungsfähigkeit. Menschen mit Diagnose Altersvergesslichkeit sind in der Lage sich weiteres Wissen anzueignen. Auch ihr Urteilsvermögen ist nicht in Mitleidenschaft gezogen.

Ursachen und Symptome

Professor Dr. Emil Kraeplin versuchte als Erster unter medizinischen Gesichtspunkten, einen Zusammenhang zwischen körperlichen, organischen Gegebenheiten und Altersvergesslichkeit herzustellen. Das war 1913. Seither fanden Forscher heraus, dass die Erkrankung durch den Zerfall von Gehirnstrukturen ausgelöst wird. Dadurch vermindert sich die Leistungsfähigkeit des Gehirns. Die Folge: Betroffene verlegen wichtige Unterlagen, vergessen Schlüssel oder können sich nicht mehr an Terminabsprachen erinnern. Manche haben Probleme, die richtigen Worte zu finden. Sie benötigen mehr Zeit zur Verrichtung von Tätigkeiten als früher. Aufgrund des Krankheitsbildes reagieren Patienten verstärkt gereizt oder sind aufbrausend. Menschen mit der Diagnose Altersvergesslichkeit scheinen im Gespräch meist abwesend, da es ihnen schwer fällt, sich auf Dauer zu konzentrieren. Erst durch direkte Ansprache finden sie in den Dialog zurück. Sie sind nicht mehr in der Lage soziale Beziehungen eigenständig zu pflegen.

Behandlung von Altersvergesslichkeit

Es existiert kein umfassendes Therapiekonzept für Altersvergesslichkeit. In der Regel setzt sich die Behandlung aus drei Komponenten zusammen: medikamentöse Therapie, Maßnahmen aus dem Bereich der Psychotherapie und Bewegung. Im Rahmen der medizinischen Behandlung kommen Medikamente zum Einsatz. Dadurch soll eine Steigerung der Leistungsfähigkeit des Patienten erreicht werden. Ergänzend entwickeln Psychotherapeuten, je nach Art des Leidens, spezielle Übungsprogramme, die sie gemeinsam mit dem Patienten absolvieren. In Folge dessen wird das Gehirn durch immer wiederkehrende Abläufe erneut leistungsstärker. Kein ganz unumstrittener Ansatz, da die Eigeninitiative des Betroffenen eine entscheidende Rolle spielt. Führt er nach Abschluss der Therapie das Trainingsprogramm nicht konsequent und beständig fort, treten die Symptome sehr bald wieder auf. Ein wichtiger Baustein ist Bewegung. Immer weniger Menschen bewegen sich täglich über einen längeren Zeitraum an der frischen Luft. Dabei tragen auch Licht und die Sonne zum allgemeinen Wohlbefinden bei. Mit steigendem Alter kommt es zur Abnahme körperlicher Aktivitäten, was nicht zuletzt an der Zunahme der körperlichen Leiden liegt. Ausgedehnte Spaziergänge sind insbesondere für Menschen mit Altersvergesslichkeit elementar wichtig, da die Lunge dadurch noch besser mit Sauerstoff versorgt und das Herz-Kreislauf-System gestärkt wird.

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