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Selbst pflegen - eine Herausforderung für den Pflegenden

„Auf den Pflegenden kommt es an!“


Interview

Gertrud Graf

Gertrud Graf

Leitung Kundenservice
Seniorplace
Dipl. Psychologin und Krankenschwester

Von den 2 Millionen pflegebedürftigen Menschen in Deutschland werden etwa 1,4 Millionen Menschen in der häuslichen Umgebung gepflegt - überwiegend von Frauen. Oft wird die Übernahme der Pflege in der Familie als Selbstverständlichkeit, als Erfüllung der Pflicht oder eines Versprechens angesehen, den pflegebedürftigen Ehepartner oder ein Elternteil nicht im Stich zu lassen. Die Übernahme der häuslichen Pflege stellt für Angehörige durch die Dauerbeanspruchung eine große Herausforderung dar, die langfristig zu körperlichen und psychischen Belastungen führen können.

Sind Angehörige auf eine Pflege zu Hause vorbereitet?

Nein, in der Regel wissen Angehörige nicht was auf sie zukommt. Man spricht von der 36 Stundenpflege, die täglich über viele Monate geleistet wird. Nach und nach stoßen viele an ihre psychischen und physischen Belastungsgrenzen.

Wie sieht das konkret aus?

Belastungssignale werden zuerst kaum wahrgenommen, weil man den Angehörigen ja nicht im Stich lassen möchte. Mit der Dauer der Pflege stellt sich zunehmend das Gefühl ein, mit der Situation überfordert zu sein. Man fühlt sich allein gelassen von Familienmitgliedern und reagiert reizbar auf harmlose Situationen. Ein großer Stressfaktor ist der mangelnde Nachtschlaf. Der Alltag ist schwerer zu bewältigen, wenn man sich schon beim Aufstehen müde und erschöpft fühlt. Pflegebedürftige Menschen fordern häufig mehr von ihren pflegenden Angehörigen als diese an Kraft aufbringen können. Wir bieten unseren Kunden einen Selbsttest an, damit Belastungssignale frühzeitig wahrgenommen und die Pflegesituation verändert werden kann.

Wie sehen Ihre Erfahrungen aus?

Pflegende Angehörige rufen in höchster Not an, weil die häusliche Situation zu belastend geworden ist. Sie berichten über ihre langjährige Pflege und ihr Engagement. Zeit für sie selbst bleibt kaum noch. Sie fühlen sich gefangen im eigenen Haus, weil sie den pflegebedürftigen Angehörigen nicht allein lassen können und fühlen sich zunehmend isoliert.

Was raten Sie pflegenden Angehörigen in dieser Situation?

Wenn sich alles nur noch um den pflegebedürftigen Angehörigen dreht, nehmen Konflikte überhand und der Erschöpfungszustand nimmt zu. Wir ermuntern den Pflegenden Ersatz für sich selbst zu suchen, um seine eigenen Interessen wahrnehmen zu können. Ersatzpersonen können Familienangehörige oder professionelle Helfer sein, die regelmäßig Verantwortung übernehmen - auch für die Pflege. Wir raten zum Austausch mit anderen. Das Gefühl alleine zu sein nimmt ab, wenn klar ist, dass auch andere Familien betroffen sind. Professionelle Unterstützung wie beispielsweise Kurzzeitpflege entlastet den Pflegenden für einen ganzen Zeitraum, so dass die häusliche Pflege im Anschluss fortgesetzt werden kann.

Kommt ein Pflegeheim in Frage?

Ein Umzug in eine Pflegeeinrichtung kann eine gute Lösung sein. Manchmal geht es nicht anders, wenn die Pflege zu Hause zu aufwendig wird. Auch diese Möglichkeit besprechen wir mit unseren Kunden und klären über Pflegeeinrichtungen vor Ort auf. Hat sich der Pflegebedürftige dann in der Senioreneinrichtung eingelebt, wird die gemeinsame Zeit mit dem Pflegebedürftigen entspannt erlebt, weil wieder Zeit füreinander vorhanden ist.

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