Mit Inkrafttreten der Föderalismusreform im Jahr 2006 wurde das Heimrecht vom Bund auf die Länder übertragen. Somit wurde das bundesweit geltende Heimgesetz nach und nach von Landesheimgesetzen abgelöst. Diese unterscheiden sich zum Teil gravierend voneinander, vor allem, was den Einschluss bestimmter Einrichtungen und Wohnformen betrifft.

Über unseren Ortsindex finden Sie Pflegeangebote in Ihrer Wunschregion und sehen zugleich, welches Landesheimgesetz dort gilt.

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Das Gesetz zur Stärkung und Selbstbestimmung von Menschen mit Pflegebedarf oder Behinderung gilt seit dem 17. Juli 2009 für auf dauerhaften Aufenthalt ausgerichtete stationäre Einrichtungen, in denen volljährige Menschen mit Behinderungen oder Pflegebedarf länger als drei Monate wohnen und Pflege, Betreuung sowie hauswirtschaftliche Versorgung erhalten. Die einzelnen Leistungen können dabei von den Bewohnern nicht mit verschiedenen Leistungserbringern einzeln geregelt werden. Dabei müssen die Einrichtungen entgeltlich betrieben werden und die Bewohner dürfen keinen Einfluss auf die Anzahl und den Wechsel der Mitbewohner habe. Neben stationären Einrichtungen fallen auch besondere Wohn-, Pflege- und Betreuungsformen, betreutes Wohnen sowie selbstverantwortlich geführte, ambulant betreute Wohn- und Hausgemeinschaften in dieses Gesetz. Jedoch kommen nicht in allen Fällen alle Paragraphen zum Tragen.

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