Mit Inkrafttreten der Föderalismusreform im Jahr 2006 wurde das Heimrecht vom Bund auf die Länder übertragen. Somit wurde das bundesweit geltende Heimgesetz nach und nach von Landesheimgesetzen abgelöst. Diese unterscheiden sich zum Teil gravierend voneinander, vor allem, was den Einschluss bestimmter Einrichtungen und Wohnformen betrifft.

Über unseren Ortsindex finden Sie Pflegeangebote in Ihrer Wunschregion und sehen zugleich, welches Landesheimgesetz dort gilt.

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Das Gesetz über Wohnformen und Teilhabe des Landes Sachsen-Anhalt gilt seit seinem Inkrafttreten am 17. Februar 2011 für stationäre Einrichtungen, die älteren sowie pflegebedürftigen und behinderten Menschen entgeltlich Wohnraum überlassen und ihnen Betreuungs- und Pflegeleistungen vorhalten oder zur Verfügung stellen. Diese Einrichtungen müssen in ihrem Bestand von der Anzahl und dem Wechsel der Bewohner unabhängig sein. Weiter gilt das Gesetz für sonstige nicht selbst organisierte Wohnformen. Selbstorganisierte Wohnformen haben dem Gesetz nach lediglich Anspruch auf Beratung. Das Gesetz gilt nicht für teilstationäre Einrichtungen der Tages- und Nachtpflege, für Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen sowie für Krankenhäuser. Einrichtungen des betreuten Wohnens, die nur allgemeine Unterstützungsleistungen anbieten oder vermitteln wie zum Beispiel ein Wohnstift, sind ebenfalls von diesem Gesetz ausgenommen.

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