Mit Inkrafttreten der Föderalismusreform im Jahr 2006 wurde das Heimrecht vom Bund auf die Länder übertragen. Somit wurde das bundesweit geltende Heimgesetz nach und nach von Landesheimgesetzen abgelöst. Diese unterscheiden sich zum Teil gravierend voneinander, vor allem, was den Einschluss bestimmter Einrichtungen und Wohnformen betrifft.

Über unseren Ortsindex finden Sie Pflegeangebote in Ihrer Wunschregion und sehen zugleich, welches Landesheimgesetz dort gilt.

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Das Niedersächsische Heimgesetz, das am 29. Juni 2011 in Kraft trat, gilt für Wohneinrichtungen wie nicht selbstbestimmte Wohngemeinschaften, Einrichtungen der Tagespflege und Heime, die behinderten, pflegebedürftigen und älteren Menschen gegen Entgelt Wohnraum überlassen und ihnen entgeltlich Betreuungs- und Pflegeleistungen zur Verfügung stellen oder vorhalten. Ausgenommen sind Wohngemeinschaften, Einrichtungen der Nachtpflege, Hospize, Krankenhäuser sowie Internate der Berufsbildungs- und Berufsförderungswerke. Mit dem neuen Landesheimgesetz trat auch die Anzeigepflicht von Trägern ambulanter Dienste gegenüber der zuständigen Heimaufsicht in Kraft. Des Weiteren regelt das Gesetz auch die Mitwirkung der Heimbewohner und Heimbewohnerinnen. Einrichtungen der Tagespflege unterstehen weiterhin den Heimaufsichten. Die Anforderungen an die Räumlichkeiten der Heime sowie an deren technische Einrichtungen sind im Merkblatt Heimmindestbauverordnung geregelt.

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