Mit Inkrafttreten der Föderalismusreform im Jahr 2006 wurde das Heimrecht vom Bund auf die Länder übertragen. Somit wurde das bundesweit geltende Heimgesetz nach und nach von Landesheimgesetzen abgelöst. Diese unterscheiden sich zum Teil gravierend voneinander, vor allem, was den Einschluss bestimmter Einrichtungen und Wohnformen betrifft.

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Das Gesetz über Selbstbestimmung und Teilhabe in betreuten gemeinschaftlichen Wohnformen, kurz Wohnteilhabegesetz, gilt seit dem 3. Juni 2010 und bezieht sich auf stationäre Einrichtungen, in denen ältere sowie behinderte und pflegebedürftige volljährige Personen gegen Entgelt Wohnraum sowie Pflege- und Betreuungsleistungen erhalten sowie auf betreute Wohngemeinschaften, in denen zumindest drei jedoch maximal zwölf pflegebedürftige Bewohner selbstbestimmt zusammenleben und Pflege- und Betreuungsleistungen von einem Leistungserbringer ihrer Wahl beziehen. Das Wohnteilhabegesetz legt die Mindestanforderungen für Pflege- und Betreuungsleistungen in diesen Wohnformen fest. Die baulichen Anforderungen an die im Wohnteilhabegesetz definierten stationären Einrichtungen sind in der Wohnteilhabe-Bauverordnung festgesetzt. Die Personalanforderungen an Leistungserbringer in den im Wohnteilhabegesetz festgelegten Einrichtungen sind in der Wohnteilhabepersonalverordnung geregelt.

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