Pflegeheim

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ImagePflegeheime sind Einrichtungen, die sich auf die Betreuung pflegebedürftiger Menschen spezialisiert haben. Zu den Bewohnern zählen oft alte Menschen, Pflegebedürftige mit einer schweren Krankheit, aber auch geistig und körperlich Behinderte, wobei die Betreuung sowohl vollstationär als auch teilstationär sein kann. In den meisten Fällen entscheiden sich die Pflegebedürftigen für die ganztägige Pflege. In diesen Einrichtungen übernehmen professionelle Pflegekräfte 24 Stunden am Tag die Versorgung und die Pflege der Bewohner. Pflegeheime sind keine Wohnheime. Zwar sind meist in beiden Einrichtungsformen Pflegebedürftige untergebracht, allerdings steht bei einem Wohnheim das soziale Umfeld klar im Vordergrund. Das gemeinsame Leben und Freizeitgestaltung besitzt einen hohen Stellenwert. In einem Pflegeheim steht die Pflege der Bewohner an erster Stelle.

Pflegepersonal

Die Pflegeheimleitung stellt in diesen Einrichtungen sicher, dass immer fachlich qualifiziertes Personal in angemessener Anzahl für die Pflege der Heimbewohner zur Verfügung steht. Die Betreuung der Pflegebedürftigen darf nur durch professionelle Pflegekräfte erfolgen. In Ausnahmefällen reicht es aus, wenn genügend geschultes Personal bei der Pflege der Bewohner anwesend ist. In den Nachtstunden muss immer mindestens eine examinierte Fachkraft zur Verfügung stehen. Wie viele Pfleger sich um einen Pflegebedürftigen kümmern, legt der so genannte Personalschüssel fest. Dabei kommt es neben der Pflegestufe auch darauf an, wie viele Betreuer, professionelle Pflegekräfte und natürlich Pflegebedürftige in der Einrichtung leben. Der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit ist entscheidend. Die optimale Betreuung der Bewohner wird regelmäßig vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) und der Heimaufsichtsbehörde kontrolliert.

Pflegekosten

ImageDie Kosten für die Unterbringung in einem Pflegeheim sind je nach Region oder Träger der Einrichtung verschieden. Die Einrichtungen finanzieren sich durch einen monatlichen Betrag. Wie hoch dieser tatsächlich ist, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Der überwiegende Teil der Bewohner hat ein Leben lang in die Soziale Pflegeversicherung eingezahlt. Im Fall der Pflegebedürftigkeit rechnen die Einrichtungen direkt mit den zuständigen Pflegekassen die so genannten Pflegesachleistungen ab. Wie viel an Kosten übernommen wird, hängt von der Pflegebedürftigkeit und der damit verbundenen Pflegestufe ab. Dabei zahlen die Pflegekassen eine monatliche Pauschale.

Für die Pflegestufe I übernehmen diese monatlich die Kosten für Pflegesachleistungen in Höhe von 1023 Euro. 1279 Euro zahlen die Pflegekassen für die Betreuung eines pflegebedürftigen Bewohners, wenn er unter die Pflegestufe II fällt. Wurden Bewohner die Pflegestufen I und II zugewiesen, so kann die Pflegekasse jederzeit die Notwendigkeit der vollstationären Betreuung durch den Medizinischen Dienst prüfen lassen. Das betrifft nicht Bewohner, die bei den Pflegekassen unter die Pflegestufe III fallen. Hier erhalten die Pflegeheime für Pflege und Betreuung einen monatlichen Pauschal-Betrag in Höhe von 1510 Euro. Für Pflegebedürftige, die unter die so genannte Härtefallregelung fallen, trägt die Pflegekasse die monatlichen Kosten von 1825 Euro. Ab 2012 erhöhen sich die Pauschalbeträge für Pflegesachleistungen der Pflegestufe III und im Härtefall. Dann erhalten die Einrichtungen für die Pflege der Bewohner mit Pflegestufe III Leistungen in Höhe von 1550 Euro und für Pflegebedürftige, die als Härtefall eingestuft sind, 1918 Euro monatlich. Es kommt auch vor, dass Sozialhilfeträger wie kreisfreie Städte oder Landkreise für die Unterbringung und Betreuung eines Bewohners aufkommen. Das ist der Fall, wenn ein Pflegebedürftiger darauf angewiesen ist und diese Unterbringung nicht bezahlen kann. Weitere Informationen zu Pflegestufen und Pflegekosten finden Sie in der Rubrik Tipps.

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