
Mobile Altenpflege erklärt auf Seniorplace.de
Immer mehr Senioren nehmen im Alter die Dienste der mobilen Altenpflege in Anspruch, da sie so lange wie möglich in ihren eigenen vier Wänden bleiben und ein selbstbestimmtes, weitgehend autonomes Leben führen möchten. Neben der Hauskrankenpflege fallen ambulante Pflegedienste oder die häusliche Hospizarbeit unter die mobile Altenpflege. Examinierte, professionelle Fachkräfte garantieren die qualitativ hochwertige Betreuung und Versorgung der pflegebedürftigen Senioren. Alle Pflegemaßnahmen dienen dem Zweck älteren Menschen trotz körperlicher und geistiger Beschwerden ein Maximum an Lebensqualität zu erhalten. Vorhandene psychische und physische Fertig- wie Fähigkeiten der Betroffenen werden aktiv in die Pflege eingebunden. Ehrenamtliche Mitarbeiter sind in der mobilen Altenpflege von großer Bedeutung. Sie nehmen sich Zeit für Gespräche mit den pflegebedürftigen Senioren und deren Angehörigen, unterstützen ältere Menschen im alltäglichen Leben und sorgen dafür, dass die Senioren ihre sozialen Kontakte pflegen können.Betreuung von Alzheimerpatienten
Besonders im Bereich der ambulanten Betreuung von Alzheimer-Patienten kommt mobilen Altenpflegedienstleistungen eine besondere Bedeutung zu. Wie bei jeder Form von Demenz fühlen sich Senioren mit der Diagnose Alzheimer in ihrem gewohnten Umfeld am sichersten. Auch wenn die Betroffenen bereits jahrelang in ein und derselben Wohnung leben, können sie die Orientierung verlieren, in deren Folge sie den Weg in die Küche oder zu den sanitären Einrichtungen nicht selbstständig finden. Durch den Verlust geistiger und körperlicher Fähigkeiten ist ein Alzheimer-Patient rund um die Uhr auf Unterstützung und Betreuung angewiesen, was für pflegende Angehörige eine hohe, dauerhafte Belastung bedeutet. Aus diesem Grund entscheiden sich viele Familien für die Unterstützung durch mobile Altenpflegedienste, deren professionelle Pflegekräfte je nach Bedarf mehrmals täglich dem Patienten bei Tätigkeiten der Grundpflege und der hauswirtschaftlichen Versorgung helfen. Die mobile Altenpflege leistet nicht nur einen entscheidenden Beitrag, das Wohlbefinden des Patienten zu steigern, sondern ist für die Familien der Betroffenen eine wichtige Stütze.Kosten der mobilen Altenpflege
In der Regel hat der Betroffene ein Leben lang in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt. Damit ist er für den Fall der Pflegebedürftigkeit dahingehend abgesichert, dass die zuständige Pflegekasse sämtliche Kosten, die für pflegerische Tätigkeiten anfallen, trägt. Die Höhe der Zahlungen richtet sich nach der jeweiligen Pflegestufe. Derzeit stehen Pflegebedürftigen der Pflegestufe I monatlich 440 Euro an Pflegesachleistungen zu. Bei der Pflegestufe II liegt die Summe bei 1.040 Euro und bei Pflegestufe III bei momentan 1.510 Euro. Ab dem Jahr 2012 erhöhen sich die Sätze. Dann können die ambulanten Altenpflegedienste bei Pflegestufe I Pflegesachleistungen von 450 Euro, bei Pflegestufe II von 1.100 Euro und bei Pflegestufe III von 1.550 Euro abrechnen. Eine Auszahlung dieser Leistungen an den Patienten ist nicht möglich. Es gibt ebenso Patienten, die unter die Härtefall-Regelung fallen. Diese greift dann, wenn der Pflegeaufwand den der Pflegestufe III um ein Vielfaches übersteigt. In diesem Fall stehen den mobilen Altenpflegediensten bis zu 1.918 Euro für ihre Dienstleistungen zu.Weitere Begriffe mit M










