
Mehrgenerationenhäuser erklärt auf Seniorplace.de
Der Zweck von Mehrgenerationenhäusern ist es, junge und alte Menschen unter einem Dach zusammen zu bringen. Nicht zuletzt aufgrund der Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sind mittlerweile 500 Einrichtungen dieser Art entstanden. Mehrgenerationenhäuser sollen das Miteinander der Generationen wiederbeleben und fördern.Gemeinsames Wohnen
Bei diesem Modell, auch als Multigenerationenhaus bezeichnet, beschließen Menschen unterschiedlichen Alters gemeinsam in einem Wohnobjekt zu leben. Es handelt sich nicht um eine zeitlich begrenzte Lebensform. Jeder Bewohner verfügt über seine eigenen Wohnräume. Zusätzlich existieren allgemeine Räume wie Bad, Sauna, Küche oder Hobbyräume, die alle gemeinsam nutzen. Die Idee hinter dem Mehrgenerationenhaus ist, dass sich die Hausbewohner gegenseitig unterstützen. So wechseln sie sich im Haushalt, bei Kinder- oder Seniorenbetreuung ab. Eigentlich sind Multigenerationenhäuser nicht dazu gedacht, dass jüngere Bewohner die Betreuung von pflegebedürftigen Senioren übernehmen. Allerdings hoffen viele Senioren, dass sie auf die Hilfe von ambulanten Pflegediensten verzichten können oder erst viel später in Anspruch nehmen müssen.Offener Treffpunkt
Diese Variante der Mehrgenerationenhäuser sind offene Treffpunkte für Jung und Alt. Hintergrund des von Ursula von der Leyen initiierten Aktionsprogramms: Die Generationen sollen gemeinsame Begegnungsstätten haben und sich gegenseitig unterstützen. Das Miteinander steht klar im Vordergrund. Vor allem ältere Menschen fühlen sich wieder gebraucht. Sie betreuen Kinder, helfen als Leihoma bzw. –opa, unterstützen bei den Schulaufgaben oder übernehmen hauswirtschaftliche Aufgaben. Besonders Menschen zwischen 55 und 65 sind in diesen offenen Häusern anzutreffen. Sie baufsichtigen ehrenamtlich die Jungen und widmen sich älteren, schwerkranken Menschen.Weitere Begriffe mit M










