Johanniter

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Die Wurzeln des Johanniterordens reichen bis zum ritterlichen Orden St. Johannis vom Spital zu Jerusalem zurück. Als 1538 der Kurfürst Joachim II. zur Lutherischen Lehre konvertierte, bekannten sich auch die Johanniter, anders als die katholisch gebliebenen Maltester, zum protestantischen Glauben. Im Jahr 1811 wurde diese evangelische ritterliche Vereinigung vorerst aufgelöst und als preußischer Verdienstorden fortgeführt. Nachdem König Friedrich Wilhelm IV. den protestantischen Orden wiederbelebte, führten noch lebende Ritter die Tradition des Johanniterordens fort. Neben der diakonischen Arbeit tritt der Verein für den christlichen Glauben ein. Der evangelische Orden umfasst 18 deutsche und 5 ausländische Genossenschaften beziehungsweise Kommenden, in denen sich insgesamt 3.400 Ritter engagieren. Dabei untergliedert sich der Verein in die so genannten Ordenswerke. Diese drei selbstständig arbeitenden Institutionen wurden gegründet, um Hilfebedürftige unter anderem noch besser diakonisch und medizinisch betreuen zu können. Eine Organisation ist der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.. Dieser Verein umfasst 1,3 Millionen Mitglieder. Etwa 18.000 ehrenamtliche und etwa 8.600 hauptamtliche Mitarbeiter engagieren sich im Sanitätsdienst sowie der stationären und ambulanten Altenbetreuung, der Hospizarbeit und in Kindertagesstätten. Weitere Ordenswerke sind die Johanniter-Hilfsgemeinschaft mit 4.000 ehrenamtlich Tätigen und der Johanniter-Schwesternschaft e. V. mit rund 550 Krankenschwestern. Besonders in der Amtszeit von S.K.H. Wilhelm-Karl Prinz von Preußen von 1958 bis 1999 verstärkte sich die diakonische Arbeit der Johanniter, deren Symbol ein weißes Ordenskreuz auf rotem Untergrund ist.

Johanniter Seniorendienste

Kranken, schwachen und hilfebedürftigen Menschen zu helfen, ist eine der Hauptaufgaben der protestantischen Ordensarbeit. Darunter fällt auch die Betreuung und Versorgung älterer Menschen in den Einrichtungen des wohltätigen Vereins. Senioren werden je nach Bedarf durch qualifizierte Fachkräfte unterstützt, wobei sich die Pflegemaßnahmen der Ordenseinrichtungen an neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen orientieren. Neben der Pflege besitzt die seelische Betreuung der Bewohner einen hohen Stellenwert. Zu diesem Zweck nehmen sich die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Vereins Zeit für Gespräche, unternehmen mit den Senioren Ausflüge ins Umland oder übernehmen kleinere Botengänge. Ziel ist es, den Bewohnern im Alter die größtmögliche Lebensqualität zu bieten und sie in die Gesellschaft zu integrieren. Ältere Menschen, die ihren Lebensabend in ihren eigenen vier Wänden verbringen, werden ebenso durch die Johanniter umfassend betreut. Das Angebot reicht von Essen auf Rädern oder Hausbesuchen von ehrenamtlichen Mitarbeitern, über Fahrdienste, Begleitung zu Arztbesuchen und Hausnotruf bis hin zur qualifizierten Pflege durch die ambulanten Pflegedienste des Ordens.

Grundsätze der Seniorenbetreuung

Die Pflege und Heilung Kranker und Bedürftiger ist bereits seit 900 Jahren eine der Hauptaufgaben des protestantischen Johanniterordens. Im Hinblick auf die Bedürfnisse älterer Menschen steht die ganzheitliche Betreuung der Senioren im Vordergrund. Die Menschen sollen so lange es geht, ein selbstbestimmtes und autonomes Leben führen. Pflegerische Tätigkeiten werden von examiniertem, hochqualifiziertem Fachpersonal übernommen. Die Mitarbeiter gehen liebevoll auf individuelle Vorstellungen und Wünsche ein. Bei Bedarf begleiten speziell geschulte professionelle Pflegekräfte Sterbende und ihre Angehörigen bis zu ihrem Tod. Auch die Seelsorge ist ein wichtiger Bestandteil der Altenpflege. Sämtliche Dienste und Einrichtungen des Johanniterordens sind in das jeweilige regionale Umfeld eingebunden.

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