Herzinfarkt

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Der Herzinfarkt, auch medizinisch Myokardinfarkt, ist eine der Haupttodesursachen in westlichen Industrienationen. Allein in Deutschland erleiden rund 280.000 Menschen pro Jahr einen Herzanfall. Jeder zweite Betroffene verstirbt daran, noch bevor er im Krankenhaus behandelt werden konnte, wobei tendenziell eher Frauen als Männer an den Folgen des Infarkts versterben. Auslöser eines Myokardinfarkts ist der plötzliche Verschluss eines Herzkranzgefäßes. Dabei setzt sich meist ein Blutgerinnsel in einer Engstelle fest. Aufgrund der Verstopfung einer Koronararterie kommt es zu einer Unterversorgung des Herzmuskels mit Sauerstoff und lebenswichtigen Nährstoffen. Kann die Verstopfung nicht innerhalb weniger Stunden beseitigt werden, kommt es zum Abstreben des betroffenen Muskelgewebes. Eine Vielzahl der Herzanfälle ereignet sich in den frühen Morgenstunden, was auf eine Zunahme bestimmter Hormone im Blut zurückzuführen ist, die sich auf den Kreislauf auswirken. Dadurch erhöhen sich Blutdruck und Herzschlag.

Anzeichen für einen Herzinfarkt

Die Vorzeichen eines Myokardinfarkts können sich je nach Person unterscheiden. Eines der häufigsten Symptome ist ein plötzlicher Schmerz, der über zwanzig Minuten anhält und sich über den gesamten Brustkorb ausbreitet. Er greift teilweise auf Arme, Schulterblätter, Hals, Kiefer und den oberen Bauchbereich über. Der Betroffene hat das Gefühl einer beklemmenden Enge im Bereich des Oberkörpers, was durch einen heftigen Druck und ein Brennen verstärkt wird. Während des Herzinfarktes leidet der Betroffene an akuter Atemnot, Übelkeit, Brechreiz und Angstzuständen, wobei diese Anzeichen häufiger bei Frauen als bei Männern auftreten. Weitere Symptome können Schwächegefühle, eine Gesichtsblässe oder kalter Schweiß sein. Nur etwa 25 Prozent der Herzanfälle verlaufen so gut wie schmerzfrei. Erwacht ein Betroffener in der Nacht aufgrund starker Schmerzen im Brustbereich ist das ein besonders alarmierendes Indiz für einen möglichen Herzinfarkt. Generell sollten Betroffene beim geringsten Anzeichen sofort den Rettungsdienst verständigen, da sie durch den Anruf oder Besuch des behandelnden Arztes wichtige Zeit verlieren.

Risikofaktoren

Es gibt unterschiedliche Faktoren, die das Risiko einen Herzinfarkt zu erleiden, erheblich steigern. Menschen, deren Blutdruck und Blutfettanteil über dem Normalwert liegen oder die unter Diabetes mellitus leiden, sind potentiell häufiger betroffen. Der Mangel an Bewegung, starkes Übergewicht oder Rauchen erhöht die Gefahr. Oft löst eine Kombination aus mehreren Aspekten einen Herzanfall aus. Besonders achtsam sollten Menschen sein, in deren Familie bereits Mitglieder von einem Infarkt oder einem Schlaganfall betroffen waren. Das Alter ist ein weiterer Faktor. Tendenziell steigt das Risiko bei Männern ab dem 45. Lebensjahr und bei Frauen ab dem 55. Geburtstag.

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