Darmkrebs

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Als Kolorektales Karzinom werden bösartige Wucherungen der Schleimhäute im Dick- und Mastdarm bezeichnet. In der Bundesrepublik Deutschland ist der Darmkrebs das zweithäufigste Krebsleiden. Menschen ab dem 70. Lebensjahr sind besonders häufig betroffen. Ein Tumor entsteht meist aus zuvor gutartigen Darmpolypen. Die Ursachen der Krankheit liegen laut Medizinern in chronischen Entzündungen des Darms, genetischen Gegebenheiten oder einer ballastarmen Ernährung. Ein Anzeichen für eine Darmkrebserkrankung kann beispielsweise Blut im Stuhl sein.

Symptome

Bei an Darmkrebs Erkrankten zeigen sich weit über das Anfangsstadium hinaus weitestgehend keine Symptome und Schmerzen. Beginnen die Wucherungen verstärkt zu bluten oder im Fall einer erheblichen Verengung des Darmlumens, klagen die Patienten über erste Beschwerden. Das können beispielsweise Schleim und Blut im Stuhl, Krämpfe im Darmtrakt oder die Veränderung der Ausscheidungen sein. Zusätzlich berichten die Betroffenen von andauernder Müdigkeit, einem durchgehenden Schlappheitsgefühl und einem Rückgang der Leistungsfähigkeit.

Darmkrebsvorsorge und Heilungschancen

Die Heilungschancen bei dieser Krebsform hängen entscheidend davon ab, in welchem Stadium die Krankheit diagnostiziert wurde. Bei frühzeitiger Erkennung und vollständiger Entfernung des Tumors liegen sie bei etwa 90 Prozent - vorausgesetzt der Krebs hat nicht gestreut. Mit dem Fortschreiten der Krankheit minimieren sich die Heilungschancen, vor allem wenn es bereits zur Bildung von Metastasen kam. Aus diesem Grund ist es wichtig mit zunehmendem Alter regelmäßig die Termine der Darmkrebsvorsorge wahrzunehmen. Diese Untersuchung umfasst beispielsweise einen Test auf Blut im Stuhl. Der Arzt versucht mögliche Wucherungen zu ertasten. Ab dem 55. Lebensjahr trägt die zuständige Krankenkasse die Kosten für die Darmspiegelungen.

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